Die kalifornischen Geisterstadt Bodie

Veröffentlicht auf von American Highlights

Ein paar windschiefe Bretterbuden und ein Saloon, der im Staub versinkt – man kann sich kaum noch vorstellen, dass in der kalifornischen Geisterstadt Bodie zu Zeiten des Goldrausches das Leben pulsierte. 

 

Bodie ist eine der bekanntesten Gesierstädte in Kalifornien. Bodie liegt östlich von San Francisco in Kalifornien an der Grenze zu Nevada. Bodie  entstand nach 1859 als Goldgräbersiedlung und wurde in den 1930er Jahren schon wieder aufgegeben.

 

Bodie heute

Die Fensterscheiben des Saloons sind fast blind. Flaschen stehen auf dem von einer dicken Schicht Staub bedeckten Tresen. Wenn der Wind in das schiefe Holzhaus fährt, knackt und knarzt es im Gebälk. Viele der windschiefen Häuschen samt Kirche und Mine haben dem rauen Klima wegen der geringen Luftfeuchtigkeit in den Bergen der Sierra Nevada getrotzt und schmiegen sich an die mit dichtem Gras bewachsenen Hügel. In den Scheunen stehen noch Kutschen, Autowracks und Badewannen rosten vor sich hin. Seit 50 Jahren wird Bodie quasi konserviert und heute als State Park betrieben.

 

Geschichte von Bodie

Bodie ist nach William S.Body benannt. Nach seinem Tod gründete seine Familie die Stadt Bodie und begann 1861 mit dem Goldabbau. Nachdem die Standard Company, die die Gioldmine in Bodie betrieb, 1876 auf eine sehr profitable Goldader gestoßen war, wuchs die Stadt rasant an. Nur vier Jahre später wohnten bereits 10.000 Einwohner in Bodie. Zur Blütezeit gab es in der der Stadt 65  Saloons, ein Rotlichviertel, ein Chinesviertel mit einem taoeitischen Taoitischen Tmepl und einer  Opiumhöhle, eine Eisenbahn, mehrere Zeitungen, sieben Brauereien und Kirchen verschiedener Religionen.

Nach nur wenigen Jahren warf die Mine kaum noch Profit ab,dazu kam noch erschwerend, dass der Goldpreis stark gefallen war und sich der Betrieb so immer weniger lohnte.. Da Bodie sonst keine Einnahmequellen zu bieten hatte,  war die Stadt nicht mehr attraktiv und die Bevölkerungszahl bald wieder rapide zurück.

Die Mine wurde in den folgenden Jahren zunächst noch weiter betrieben; die Arbeiter kamen aus den Nachbarstädten. In den sechziger Jahren wurde dann aber der Goldabbau vollständig aufgegeben.

 

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Quelle: wikipedia.org

 

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