Die USA hat Staatspleite in letzter Minute abgewendet
Die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA ist so gut wie abgewendet
Die USA konnte die drohende Staatspleite in letzter Minute noch mal abwenden, denn das Abgeordnetenhaus bewilligte gestern, den Schuldenkomproniss der Republikanern und Demokraten mit 269 gegen 161 Stimmen sowie gab der Senat Grünes Licht zu dem Gesetz. Im Senat stimmten 74 Politiker für den Kompromiss von Demokraten und Republikanern, 26 waren dagegen. So wird nun das Schuldenlimit angehoben und zugleich werden Staatsausgaben drastisch gekürzt.
Zwei-Stufen-Plan
Nach wochenlangem hin und her, hat man sich also nun darauf geeinigt, die Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar anzuheben auf mindestens 2,2 Billionen Dollar (1,5 Billionen Euro) zu erhöhen, sowie noch höhere Ausgabenkürzungen vorzunehmen. Laut Obama drücken die Kürzungen die US-Staatsausgaben auf das niedrigste Niveau seit den 1950er Jahren.
Der erste Schritt beinhaltet die sofortige Anhebung der Schuldengrenze um fast eine Billion Dollar (694 Milliarden Euro) sowie einen 10 Jahresplan, mit dem die Staatsausgaben drastisch gekürzt werden sollen. Steuererhöhungen, auf die Präsident Barack Obama gedrungen hatte, sind nicht vorgesehen. Dafür reicht der Plan, wie von Obama angestrebt, über den Wahltermin Ende 2012 hinaus. Ein Kongressausschuss soll bis Ende November empfehlen, wo weitere mindestens 1,8 Billionen Dollar (1,25 Milliarden Euro) eingespart werden können.